„BiPRO-Normen entwickeln sich zum Industriestandard“

BiPRO-Normen sind mehr als ein sicherer Weg, um sich mit Partnern in der Versicherungsbranche digital zu vernetzen. Zusammen mit der neuen Normengeneration RNext werden sie sich voraussichtlich zu einem Industriestandard entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Studie des Beratungshauses Deloitte.

Die Notwendigkeit zur Digitalisierung hat die Versicherungsbranche schon früh erkannt. Den kontinuierlichen Ausbau dieser Fähigkeiten haben viele Marktteilnehmer in den vergangenen Jahren jedoch nicht konsequent umgesetzt. Das Ergebnis einer aktuell von Deloitte durchgeführten Studie mit rund 400 Teilnehmern, die im Auftrag des BiPRO e.V. die Marktsituation untersucht, zeigt ein klares Bild. „Investitionen in die digitale Transformation von Systemlandschaften müssen deutlich gesteigert werden. Nur so kann eine nachhaltige Positionierung im Wettbewerb gesichert und eine drohende Disruption von Geschäftsmodellen von außen verhindert werden“, ist Dr. Kurt Mitzner, Sector Lead Insurance bei Deloitte, überzeugt. Die Befähigung der Backend-Systeme, über Schnittstellen zu kommunizieren, ist dabei eine Investition, die jedes Versicherungsunternehmen angehen sollte. Sie ist die notwendige Voraussetzung, um sich überhaupt mit Partnern effizient digital vernetzen zu können und stellt somit einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar.

Ist dieser Schritt vollendet, helfen BiPRO-Normen dabei, standardisierte Prozesse und Anbindungen bereitzustellen. Schon jetzt lassen sich mit ihnen erhebliche Einsparpotenziale heben. Gerade in einem Markt, in dem das Differenzierungspotenzial über Produkte zunehmend eingeschränkt