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Status: 
geplant

Prozesse Forderungsmanagement 

Der BiPRO e.V. hat in 2013 seine Vertriebsabteilung in „Business Development“, sprich Geschäftsfeldentwicklung, umbenannt, um damit zu demonstrieren, dass sich der Verein auch neuen Themenfeldern aufgeschlossen gegenüber steht. Das Thema „Forderungsmanagement“ ist ein solches neues Geschäftsfeld für „die BiPRO“. Erstmalig auf der DKM 2014 baten Vereinsmitglieder, sich des Themas anzunehmen. Nach einigen Recherchen und durch neue Kontakte mit Inkassodienstleistern verdichtete sich der Bedarf.

prozesse_forderungsmanagement_bild.jpgDas Thema adressiert sowohl neue Prozesse (z. B. Zahlungsabläufe und Inkassoprozesse) als auch neue Gruppen von Akteuren im BiPRO e.V. Gemeint sind hier insbesondere die unternehmensübergreifenden Geschäftsprozesse mit Dienstleistern bezogen auf offene Geldforderungen (einschließlich sonstiger Zulieferungsdaten, z. B. Scoring) und vor allem die Kommunikation von Versicherern mit Inkassodienstleistern. 

Unter der Regie des BiPRO e.V. fand am 24. Mai 2016 mit Vertreten aus sechs Unternehmen – zwei  Versicherer und vier Dienstleister – ein Initiativ-Workshop in Düsseldorf statt. Ziel des Workshops war es, ein gemeinschaftliches Grundverständnis darüber zu schaffen, welche normierungsfähigen Anwendungsfälle (UseCases) aus dem Forderungsmanagement für ein mögliches Projekt in Betracht gezogen werden können. Darüber hinaus wurden die Erwartungen der unterschiedlichen Branchenteilnehmer und der zu erwartende Nutzen eines solchen Normierungsprojekts eruiert. Insbesondere  die Kommunikation von Daten und Status zu Geldforderungen zwischen den Partnern sowie die Optimierung und Reduzierung der derzeitigen administrativen Aufwände standen im Fokus. Des Weiteren wurden die sich ergebenden Chancen durch die Anreicherung von Zulieferungsdaten, wie zum Beispiel Scorewerte, beleuchtet und mit hohem Interesse wahrgenommen.

Im Workshop haben sich zwei mögliche Bereiche für ein potenzielles Projekt herauskristallisiert: der Zahlungsverkehr und das Inkasso. Zu den von den Teilnehmern vorgeschlagenen und weiter zu eruierenden möglichen Inhalten gehören: Antragsprüfung, Bestandsprüfung, regulärer Forderungseinzug, Forderungsübergabe, vorgerichtliches und gerichtliches Mahnverfahren, Langzeitüberwachung, Reporting, Forderungsabrechnung sowie Dienstleisterabrechnung. Fazit: Der Workshop kann als „Erfolgreich“ eingestuft werden.

Wie geht es weiter:
In einem weiteren Workshop, im 4. Quartal 2016, sollen die vorgeschlagenen „UseCases“ im Hinblick auf Ihre Vorteile besprochen, priorisiert und auf Realisierbarkeit geprüft werden. Ziel ist, einen gemeinschaftlichen Scope für ein BIPRO-Projekt zu definieren. Der BiPRO e.V. wird das Thema weiter treiben und seine Mitglieder sowie interessierte Unternehmen informieren.  

Ansprechpartner

Für Fragen steht Ihnen gern Klaus Alter, Senior Business Development Manager, unter Tel. 0211 690 750-61, E-Mail: alter@bipro.net zur Verfügung.